Instrumente und Strukturen der EZMyanmarÄgyptenMosambikLaufend

Wirkungsorientierung und Evaluierbarkeit von EZ-Programmen

Erfahrungen aus den Programmen zur nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung in Myanmar, Mosambik und Ägypten

Programme stellen ein wichtiges Instrument innerhalb der bilateralen deutschen EZ dar. Ziel der Evaluierung ist es, Erkenntnisse zur Wirkungsorientierung und Evaluierbarkeit von EZ-Programmen zu generieren, Verbesserungsbedarfe zu benennen und Hinweise für die Entwicklung eines Evaluierungsformats auf Programmebene beizutragen.

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ist zuständig für die Planung und politische Steuerung der deutschen Entwicklungszusammenarbeit (EZ). Die bilaterale deutsche EZ wird über einen Dreiklang aus Länderstrategien, Programmen und Modulen (Projekten) geplant und umgesetzt, um so zur nachhaltigen Entwicklung in Partnerländern beizutragen. In Programmen werden Ziele und inhaltliche Schwerpunkte für die bilaterale EZ in einem bestimmten Aktionsfeld definiert, die den Ausgangspunkt für die Module der staatlichen Durchführungsorganisationen darstellen. Die Evaluierung befasst sich mit den aktuell zum Einsatz kommenden Formaten und Vorgehensweisen zur Planung, Steuerung und Bewertung von EZ-Programmen. Die Erkenntnisse dienen der Bewertung der Wirkungsorientierung und Evaluierbarkeit von EZ-Programmen und leisten zudem einen Beitrag zur Entwicklung eines Evaluierungsformats für EZ-Programme.  

Hintergrund

Mit ,BMZ 2030‘ erarbeitete das BMZ ein Reformkonzept für die bilaterale deutsche Entwicklungszusammenarbeit. Es soll dazu beitragen, dass Maßnahmen und Mittel noch strategischer, wirksamer und effizienter eingesetzt werden, um so die Umsetzung der Agenda 2030 zu unterstützen. Insbesondere der bilateralen staatlichen EZ kommt hier eine besondere Bedeutung zu, da die direkte staatliche Zusammenarbeit des BMZ über die vier Durchführungsorganisationen (DO) GIZ, KfW, PTB und BGR umgesetzt wird. Eine Verfahrensreform der bilateralen EZ ist somit eine wichtige Voraussetzung zur Erreichung der Reformziele. Die Maßnahmen der DO werden meist in Form von EZ-Programmen gebündelt und implementiert. EZ-Programme stellen dementsprechend eine wesentliche Steuerungsebene des BMZ in der bilateralen EZ dar.

Ziele

Die Evaluierung verfolgt mehrere übergeordnete Ziele. Sie soll Verbesserungsmöglichkeiten bei der Nutzung und Anwendung der Formate zur Planung und Steuerung von EZ-Programmen aufzeigen. Zudem soll sie die Evaluierbarkeit von EZ-Programmen bewerten und Hinweise für die Ausgestaltung eines Evaluierungsformats auf Programmebene geben.

Methoden

Die Evaluierung beantwortet die Fragestellungen über drei Analyseebenen hinweg:

  1. Untersuchung der politischen- und wissenschaftlichen Vorgaben sowie deren Übersetzung in konkrete Formatvorlagen (Dokumentenanalyse und Interviews)
  2. Untersuchung der Anwendung anhand konkreter Fallstudien. Hier werden Programme zur nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung Myanmar, Mosambik und Ägypten betrachtet. (Dokumentenanalyse und Interviews)
  3. Übergeordnete Analyse und Validierung der Erkenntnisse aus den Fallstudien (standardisierte Online-Befragung, Interviews, Dokumentenanalyse)

Kontakt

Portrait von Miriam Amine
© DEval

Miriam Amine

Evaluatorin - Teamleitung

Telefon: +49 (0)228 336907-945

E-Mail: miriam.amine@DEval.org

Portrait Amélie zu Eulenburg
© DEval

Amélie Gräfin zu Eulenburg

Abteilungsleiterin: Nachhaltige Wirtschafts- und Sozialentwicklung

Telefon: +49 (0)228 336907-930

E-Mail: amelie.eulenburg@DEval.org

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