Unser Evaluierungsprozess

Neben der Durchführung von Evaluierungen will das DEval auch die Umsetzung der Evaluierungsergebnisse fördern. Eine Grundlage dafür ist, dass der gesamte Evaluierungsprozess partizipativ gestaltet ist. Dies trägt zu einer positiven Einstellung der Beteiligten bei und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die Ergebnisse und Empfehlungen der Evaluierung umgesetzt werden – dass also ein Lernprozess stattfindet.

Die Referenzgruppe

Für jede Evaluierung richtet das DEval eine Referenzgruppe ein. In ihr sind die jeweils Verantwortlichen aus der Politik (meist das Entwicklungsministerium) sowie aus den Durchführungs- oder Förderorganisationen vertreten, zum Beispiel die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit oder die KfW Entwicklungsbank.

Gegebenenfalls werden auch nationale oder internationalen Expert*innen und sonstige relevante Akteure hinzugezogen. Unsere Evaluierung zu Landnutzungsplanung auf den Philippinen wurde beispielsweise, neben der Referenzgruppe in Deutschland, von einer philippinischen Referenzgruppe begleitet.

Die Referenzgruppe stellt einen wichtigen Resonanzboden im Evaluierungsprozess dar. Sie berät das Evaluierungsteam, stellt die benötigten Daten und Hintergrundinformationen zur Verfügung, vermittelt wichtige Kontakte und kommentiert den Evaluierungsprozess. Damit stellt sie sicher, dass die Evaluierung und ihre Ergebnisse entwicklungspolitisch relevant sind und von hohem Nutzwert sind.

Die Referenzgruppe wird durch das Evaluierungsteam regelmäßig über den Stand der Evaluierung informiert und trifft sich zu wesentlichen Meilensteinen. Wichtig dabei: Das DEval ist in seiner Arbeit unabhängig. Die Entscheidungen über Fragestellungen, Design und Umsetzung der Evaluierung sowie über deren Schlussfolgerungen und Empfehlungen bleiben ihm vorbehalten.

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