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Aufgaben und Ziele

Das Deutsche Evaluierungsinstitut der Entwicklungszusammenarbeit (DEval) wurde 2012 gegründet. Es gibt den staatlichen und nicht-staatlichen Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit unabhängige und wissenschaftsbasierte Evidenz an die Hand, um ihre Strategien, Instrumente und Programme zu optimieren. Ziel ist es, die Wirksamkeit der deutschen Entwicklungszusammenarbeit zu stärken. Zudem soll das DEval für mehr Transparenz beim Einsatz der öffentlichen Mittel sorgen. Für die Wahrnehmung dieser Aufgaben ist das Institut vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung mandatiert.

Vision und Mission des DEval

Vision: Durch unsere Evaluierungsarbeit haben wir zu einer verbesserten Entwicklungszusammenarbeit (EZ) und damit zu nachhaltigen Entwicklungsprozessen beigetragen. Hierfür nutzen wir unser Potenzial als unabhängiges Evaluierungsinstitut an der Schnittstelle zwischen Politik, Wissenschaft und Durchführungspraxis.

Unsere Mission ist, evidenzbasierte Politikgestaltung zu ermöglichen, indem wir EZ-Verantwortlichen nützliches Wissen zu strategisch relevanten Sachverhalten zur Verfügung stellen, eine produktive Lern- und Fehlerkultur fördern und die Rechenschaftslegung im Politikfeld stärken. Wir führen unabhängige, wissenschaftlich fundierte Evaluierungen durch, entwickeln und verbreiten evaluierungsrelevante Methoden und stärken Evaluierungskapazitäten in Partnerländern der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Dabei arbeiten wir sowohl mit staatlichen als auch mit zivilgesellschaftlichen Organisationen und anderen wissenschaftlichen Einrichtungen zusammen und partizipieren aktiv an fachlichen Debatten der Evaluierungsgemeinschaft und Entwicklungsforschung. Als Mitarbeitende einer Wissensorganisation orientieren wir uns an anerkannten, evaluatorischen und wissenschaftlichen Standards und nehmen unsere diesbezügliche Verantwortung gegenüber allen Evaluierungsbeteiligten wahr.

Unsere Handlungsfelder

Kernaufgabe des DEval ist es, die Aktivitäten der deutschen Entwicklungszusammenarbeit zu analysieren und zu bewerten – unabhängig, praxisorientiert und auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse. Damit agiert das Institut an der Schnittstelle von Politik, Wissenschaft und Praxis mit dem übergeordneten Ziel, der Entwicklungszusammenarbeit nützliche Evidenz zur Verfügung zu stellen.

Eine weitere Aufgabe besteht darin, die vorhandenen Methoden und Standards der Evaluierung weiterzuentwickeln, um die Evaluierungspraxis zu verbessern. Zudem arbeitet das DEval daran, die Evaluierungskapazitäten in den Partnerländern der deutschen Entwicklungszusammenarbeit zu stärken. Nicht zuletzt ist es unsere Aufgabe, das in den Evaluierungen generierte Wissen zu verbreiten. Dadurch sollen Lernprozesse gefördert und Entscheidungen in der Entwicklungszusammenarbeit erleichtert werden.

Unsere Zielgruppen

Unsere Evaluierungen und die daraus entstandenen Empfehlungen richten sich in erster Linie an politische Entscheidungsträger*innen, aber auch an staatliche und zivilgesellschaftliche Entwicklungsorganisationen sowie an die Partner*innen in Entwicklungs- und Schwellenländern. Eine weitere Zielgruppe sind Wissenschaftler*innen sowie Expert*innen aus der Evaluierungspraxis.

Zudem möchten wir die komplexen Sachverhalte der deutschen Entwicklungszusammenarbeit einer breiten Fachöffentlichkeit zugänglich machen. Hierfür stellen wir alle Evaluierungsberichte vollständig auf unserer Website zur Verfügung.

Unser Netzwerk

Die Arbeit in internationalen Netzwerken der Evaluierung und Forschung zur Entwicklungszusammenarbeit spielt eine wichtige Rolle für unser Institut. So ist das DEval unter anderem Mitglied der European Evaluation Society (EES), der Gesellschaft für Evaluation (DeGEval e.V.), der European Association of Development Research and Training Institutes (EADI), des European Consortium for Political Research (ECPR) und Partner des OECD DAC Network of Development Evaluation (EvalNet), der Global Evaluation Initiative (GEI) sowie von EvalPartners und Red de Seguimiento, Evaluación y Sistematización de América Latina y el Caribe (ReLAC). Darüberhinaus arbeiten wir mit Partnern wie der Campbell Collaboration, International Initiative for Impact Evaluation (3ie) und dem Development Engagement Lab (DEL) zusammen.

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