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Deutsche Evaluierungsinstitut der Entwicklungszusammenarbeit

Aufbauorganisation des Instituts

Das Deutsche Evaluierungsinstitut der Entwicklungszusammenarbeit hat einen festen Stamm von derzeit 65 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich auf die Geschäftsführung, drei Evaluierungsabteilungen, das Kompetenzzentrum Methodenentwicklung und Kapazitätsentwicklung für Evaluierung (Evaluation Capacity Development), die Verwaltung sowie Presse- & Öffentlichkeitsarbeit aufteilen.

Struktur und Finanzierung

Die Gesellschaft

Das Deutsche Evaluierungsinstitut der Entwicklungszusammenarbeit (DEval) ist eine gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung (gGmbH) mit Sitz in Bonn. Alleinige Gesellschafterin ist die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Zweck der Gesellschaft ist die Förderung der Entwicklungszusammenarbeit durch unabhängige Analysen und Bewertungen der Wirksamkeit, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit von Maßnahmen der Entwicklungszusammenarbeit sowie die Erarbeitung von Empfehlungen für deren Verbesserung. Ferner fördert die Gesellschaft die Leistungsfähigkeit von Menschen und Organisationen in Kooperationsländern, eigene Analysen und Bewertungen von Maßnahmen durchzuführen.

Zu seinen Aufgaben zählen:

• Durchführung strategischer Evaluierungen

• Weiterentwicklung von Evaluierungsmethoden und -standards

• Förderung der Wissensverbreitung und des Lernens aus Evaluierungen

• Stärkung der Evaluierungskapazitäten in Entwicklungsländern

• Vernetzung und Kooperation mit nationalen und internationalen Akteuren aus Evaluierungsforschung und Evaluierungspraxis

Kernaufgabe ist dabei die Durchführung von unabhängigen, wissenschaftlich fundierten und politikrelevanten Evaluierungen. Die wissenschaftliche Unabhängigkeit bei der Durchführung dieser Evaluierungen ist durch den Gesellschaftsvertrag garantiert.

Die beiden Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterversammlung und die Geschäftsführung. Die Geschäftsführung besteht derzeit aus einem Direktor und einem Stellvertretenden Direktor.

Aufsichtsorgan ist das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Das DEval hat gemäß Gesellschaftsvertrag einen Beirat. Diesem berichtet das DEval über seine Aktivitäten, die allgemeine Entwicklung des Instituts und zukünftige Erwartungen. Der Beirat berät die Gesellschaft in Bezug auf ihre zweckbezogene Tätigkeit, insbesondere zu Fragen der Erstellung des Evaluierungsprogramms, der Planung und Durchführung von Evaluierungen und der dabei angewandten wissenschaftlichen Methoden sowie der aus Evaluierungen gewonnenen Erkenntnisse und Empfehlungen.

Zuwendungen

Für die Erfüllung des Gesellschaftszwecks erhält das DEval institutionelle Zuwendungen, die im Rahmen der jährlichen Haushaltsberatungen vom Deutschen Bundestag beschlossen und aus dem Haushalt des BMZ finanziert werden. Die Festlegung der institutionellen Förderung erfolgt auf Grundlage eines jährlichen, vom DEval zu erstellenden Wirtschaftsplans und umfasst die Planung aller Aktivitäten in den Kerngeschäftsfeldern.

Drittmittel

Das DEval kann grundsätzlich auch Maßnahmen zur Erfüllung seines Gesellschaftszwecks mit Drittmitteln durchführen, soweit dadurch die Gemeinnützigkeit nicht gefährdet ist und keine Interessenkonflikte entstehen. Ausgeschlossen sind somit  insbesondere Evaluierungen im Auftrag der deutschen Durchführungsorganisationen. Das DEval hat bisher keine Drittmittel eingeworben.

Jährliche Nachweise und Prüfungen

Die Geschäftsführung legt der Gesellschafterin jährlich einen Jahresabschluss, einen Verwendungsnachweis sowie eine mittelfristige Institutsplanung vor und berichtet darüber hinaus zwei Mal jährlich über die Tätigkeiten des Instituts. Gemäß dem Public Corporate Governance Kodex des Bundes berichtet sie jährlich dem Aufsichtsorgan, ob diesem entsprochen wurde (siehe Links: Corporate Governance Bericht).

Institutsleitung

Seit 01. Mai 2015 ist Prof. Dr. Jörg Faust Direktor des DEval.

Stand: November 2016