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Deutsche Evaluierungsinstitut der Entwicklungszusammenarbeit
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Kurzmeldung

01.12.2017 - Internationaler Tag der Menschen mit Behinderungen

Logo der Woche der Evaluierung

Der Internationale Tag der Menschen mit Behinderungen soll das Bewusstsein für die Situation von Menschen mit Behinderungen stärken, für ihre Rechte sensibilisieren und damit ihre Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe fördern.

Weltweit leben bis zu einer Milliarde Menschen oder 15% der Weltbevölkerung mit Behinderungen, die große Mehrheit (80%) davon in Entwicklungsländern (WHO/WB 2011). Vor diesem Hintergrund betont die UN-Behindertenrechtskonvention schon in ihrer Präambel den besonderen Stellenwert der Entwicklungszusammenarbeit (EZ) für die Umsetzung der Rechte von Menschen mit Behinderungen. Darüber hinaus bestimmt sie in Artikel 32 explizit, dass Entwicklungsprogramme Menschen mit Behinderungen einbeziehen und für sie zugänglich sein müssen. Zur Umsetzung dieser Vorgaben hat das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) 2013 den „Aktionsplan zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen“ erstellt. Dieser Aktionsplan wurde kürzlich vom DEval evaluiert. Lena Ahrens, Fachevaluatorin am DEval:

„Aus unserer Sicht hat das BMZ mit dem Aktionsplan Inklusion einen ersten wichtigen Schritt getan – unsere Ergebnisse haben allerdings auch ergeben, dass das BMZ in Zukunft stärker auf eine systematischere Verankerung der Inklusion in der Entwicklungszusammenarbeit fokussieren sollte, um so die Berücksichtigung der Rechte von Menschen mit Behinderungen sicher zu stellen.

Diese und weitere Empfehlungen gibt die Evaluierung dem BMZ mit auf den Weg, um die Inklusion von Menschen mit Behinderungen in der deutschen EZ zu verbessern. In ausführlicher Form findet man die Ergebnisse und Empfehlungen im Evaluierungsbericht.  Der Policy Brief fokussiert in kompakter Form auf Anforderungen des Mainstreamings der Inklusion von Menschen mit Behinderungen in der deutschen EZ. „Besonders glücklich sind wir, dass wir die Evaluierungsergebnisse mit unserem Bericht in Leichter Sprache auch für Interessierte und Fachleute mit kognitiven Beeinträchtigungen  zugänglich machen können.“, kommentiert Lena Ahrens den ersten DEval-Bericht in Leichter Sprache, der eine weitere Publikation zur Evaluierung darstellt.

Zum Bericht (PDF)

Zum Bericht in Leichter Sprache (PDF)

Zum Policy Brief (PDF)

 

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