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Deutsche Evaluierungsinstitut der Entwicklungszusammenarbeit
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Kurzmeldung

09.10.2017 - “Challenges for Development Cooperation – European Evaluation Perspectives”

Auf Einladung des DEval nahmen Evaluierungsexperten aus den Niederlanden, Norwegen und Finnland an einer Paneldiskussion zum Thema “Challenges for Development Cooperation – European Evaluation Perspectives” teil. Die Veranstaltung fand am 13. September 2017 im Universitätsklub Bonn statt.

Die vier Hauptthemen des Panels waren:

  1. Lehren aus der Entwicklungszusammenarbeit in Konfliktgebieten wie Afghanistan oder Syrien
  2. Effektivität von Maßnahmen zur Entschärfung der Folgen des Klimawandels und zur Anpassung an den Klimawandel
  3. Die Rolle von Innovationen zur Armutsbekämpfung in der Entwicklungszusammenarbeit.
  4. Demokratieförderung in der Entwicklungszusammenarbeit

Während der Paneldiskussion zeigte sich, dass durch Evaluation das Wissen über diese vier Schlüsselbereiche vermehrt worden ist. Dadurch konnte Evaluation die Entwicklungspolitik positiv beeinflussen. Die Diskussionsteilnehmer betonten jedoch, dass weitere Anstrengungen im Bereich der Evaluation notwendig sind, um Erfahrung und Wissen aus der Praxis zum Zweck der Verbesserung von Entwicklungspolitik zu sammeln. Für die Zukunft wünschten sich die Panelisten eine bessere Koordinierung von Evaluationsmaßnahmen und vermehrten Erfahrungsaustausch.

Zum Panel gehörten:

  • Wendy Asbeek Brusse (Leiterin der Abteilung Evaluierungen, Außenministerium der Niederlande)
  • Per Øyvind Bastøe (Leiter Evaluation, Norwegian Agency for Development Cooperation NORAD)
  • Jyrki Pulkkinen (Leiter Enwicklungsevaluierung, Außenministerium Finnlands )
  • Jörg Faust (Direktor des Deutschen Evaluierungsinstitut der Entwicklungszusammenarbeit, DEval)
v.l.: Per Øyvind Bastøe, Jörg Faust, Wendy Asbeek Brusse, Jyrki Pulkkinen

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