Umwelt und Klima Laufend

Förderung effektiver Politiken und Reformen zum Klimaschutz

Mit der Evaluierung „Förderung effektiver Politiken und Reformen zum Klimaschutz“ setzt das DEval seine Arbeit zum Klimawandel fort. Aufbauend auf der DEval-Evaluierung „Klimaschutz durch Entwicklungszusammenarbeit“ soll dabei  ermittelt werden, inwieweit die deutsche Entwicklungszusammenarbeit durch die Förderung von Politiken und Reformen Beiträge zur Minderung von Treibhausgasemissionen in den Entwicklungsländern geleistet hat.

Hintergrund

Die globale Klimakrise gehört zu den größten Herausforderungen für den Erhalt und die Entwicklung natürlicher und menschlicher Systeme. Sie gefährdet die entwicklungspolitischen Erfolge der vergangenen Jahrzehnte und damit auch das Erreichen der globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs). Der transformative und gerechte Wandel (Just Transition), der nötig ist, um die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu erreichen, hängt entscheidend von der Umsetzung wirksamer Klimapolitiken ab.

Ziele

Die Evaluierung leistet Beiträge zum Lernen und zur Rechenschaftslegung. Untersucht werden programmbasierte Ansätze, politikbasierte Finanzierung und die Förderung makroökonomischer Politiken der bi- und multilateralen Technischen und Finanziellen Zusammenarbeit. Dabei werden die Relevanz, Kohärenz, Effektivität und übergeordneten entwicklungspolitischen Wirkungen sowie die Nachhaltigkeit dieser Maßnahmen bewertet. Die Veröffentlichung des Evaluierungsberichts ist für das zweite Quartal 2027 geplant.

Methoden

Die Methoden zur Beantwortung der Studienfragen sind vorwiegend makro-quantitativ. Eine Portfolio- und Allokationsanalyse untersucht die Portfoliostruktur bzw. Einflussfaktoren und soll Evidenz für strukturelle Änderungen der Portfolio- bzw. Allokationsgestaltung bereitstellen. Eine makro-quantitative Wirkungsanalyse analysiert Wirkungsindikatoren der deutschen und internationalen EZ auf Basis von sekundären Beobachtungsdaten. Zur Analyse der sekundären Beobachtungsdaten kommen primär vergleichende statistische Methoden wie bspw. Regressionsanalysen mit Paneldaten zum Einsatz. In einer Evidenzsynthese kommen zusätzlich auch qualitative Verfahren zum Einsatz.

Kontakt

Portrait von Dr. Thomas Wencker
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Dr. Thomas Wencker

Senior-Evaluator - Teamleitung

Telefon: +49 (0)228 336907-951

E-Mail: thomas.wencker@DEval.org

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Dr. Sven Harten

Leiter Kompetenzzentrum Methoden / Stellvertretender Direktor

Telefon: +49 (0)228 336907-950

E-Mail: sven.harten@DEval.org

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