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Deutsche Evaluierungsinstitut der Entwicklungszusammenarbeit

Aktionsplan zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen

Ausgehend von den Verpflichtungen der Behindertenrechtskonvention von 2006 hat das BMZ einen dreijährigen Aktionsplan zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen aufgesetzt, der seit 2013 implementiert wird und inzwischen um 2 Jahre verlängert wurde (2013-2017). Das übergeordnete Ziel des Aktionsplans Inklusion ist die Sicherstellung einer „systematischen, querschnittmäßigen Verankerung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen in der deutschen Entwicklungspolitik“. Er umfasst die folgenden strategischen Ziele:

• SZ 1: Wir gehen in der eigenen Organisation mit gutem Beispiel voran.

• SZ 2: Wir fördern die Inklusion von Menschen mit Behinderungen in unseren Partnerländern

• SZ 3: Wir kooperieren mit anderen Akteuren

Im Aktionsplan ist eine „externe Überprüfung der Umsetzung des Aktionsplans nach Ende der Laufzeit“ vorgesehen.

Ziele und Gegenstand der Evaluierung

Die Evaluierung hat das gesamte Spektrum der im Rahmen des Aktionsplans im Zeitraum 2013 bis 2015 umgesetzten Maßnahmen als Gegenstand.

Die Evaluierung erfasst, analysiert und bewertet in summativer und formativer Weise die Ergebnisse der Umsetzung des Aktionsplans. Im summativen Sinn gibt die Evaluierung Auskunft darüber, inwieweit die Ziele des Aktionsplans erreicht wurden und welche Wirkungen die Maßnahmen des Aktionsplans haben bzw. hatten. In formativer Absicht werden aus den Ergebnissen der Evaluierung nachvollziehbare und praxisrelevante Empfehlungen für die Fortschreibung bzw. Neuentwicklung des BMZ-Aktionsplans zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen abgeleitet, der 2017 in Kraft treten soll. Die Evaluierung achtet in ihrem methodischen Vorgehen besonders darauf, dass die jeweiligen Rechteinhabenden ihre Erfahrungen, Sichtweisen und Bewertungen einbringen können.

Fahrplan der Evaluierung

• Das Evaluierungskonzept wurde im März 2016 vorgelegt.

• Der Inception Report mit Informationen zum Evaluierungsdesign, inklusive der Erhebungsmethoden, lag im Juni 2016 vor.

• Die Erhebungen fanden im Zeitraum zwischen Mai und November 2016 statt.  Teil dieser Erhebungen war die Durchführung von Fallstudien in ausgewählten bilateralen Vorhaben der deutschen EZ in Bangladesch Guatemala, Indonesien, Malawi und Togo.

• Regelmäßige Referenzgruppentreffen ermöglichen die Partizipation der relevanten Akteursgruppen.

• Die Evaluierungsergebnisse sollen im 3. Quartal 2017 veröffentlicht werden.

 

Stand: Juni 2017